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GELA, „Gehör-, Lärm und Arbeitsschutzmittel GmbH“, wurde 1977 in Heusenstamm gegründet und ist erfolgreich in den Bereichen Lärmschutz und Schweißschutz tätig.
In Verbindung mit laufender Produktion wird permanent an neuen Verfahren für die verschiedenen Bereiche geforscht und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, sowie die Mitarbeit in nationalen und internationalen Normungsgremien bedeutet für unsere Kunden die frühzeitige Umsetzung neuester sicherheitstechnischer Erkenntnisse in den Produkten.
GELA Laser - Ein Erfolgsmodell
Von 1985 bis 2006 war GELA GmbH mit großem Erfolg im Bereich Laserschutz und besonders beim Bau von Laserschutzanlagen, insbesondere in der Industrie bei verketteten Anlagen, tätig.
Die von Erwin Heberer entwickelten aktiven und passiven Laser-Schutzwände mit ein- und mehrfach Kammersystemen für Laser der Klasse 4 wurden nicht nur in Deutschland patentiert und von vielen namhaften Kunden nachgefragt.
Die Entwicklungen dieser Anlagen verliefen parallel zu den steigenden Laserleistungen. Der zunehmende Einsatz in der Industrie erforderte weitaus strengere Sicherheitsmaßstäbe als in den Labors. Nachweise der Standzeiten der Schutzwände und Sichtscheiben wurden gemäß EN 60825-4 gefordert. Forderungen also, die heute besonders wichtig sind für die Aussage, ob eine Anlage der Klasse 1 - ungefährlich - oder der Klasse 4 -gefährlich - zuzuordnen ist.
Unser Know how
Untersuchungen 1989 am Lasermedizin-Zentrum in Berlin zur Vorbereitung einer Norm ließen Probleme erkennen, die wir bei späteren Versuchen berücksichtigten. Je nach verfügbarer Laserleistung wurden die Untersuchungen am Force Institut in Kopenhagen 12 KW CO2 und am Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT) in Aachen 3 KW Nd-YAG und 8 KW CO2 durchgeführt.
Versuchsabläufe wurden gemeinsam mit der BG (Berufsgenossenschaft) abgestimmt, um praxisbezogene Werte zu erhalten. Durch die Mitarbeit des Geschäftsführers Erwin Heberer in nationalen und internationalen Gremien wie IEC TC 76 Laser Guards, VDE AK 841 Laserschutz und EN 12254 sowie 60825-4 wurden die Ergebnisse dieser Versuche den Gremien zur Interpretation zur Verfügung gestellt.
Die Entdeckung von parallelen Hot-Spots mit bis zu 85% der eingestrahlten Leistung, sowie deren Auswirkung innerhalb von Laserkabinen führte zur Überarbeitung und Ergänzung verschiedener Normen und Normvorhaben, auch für die Messung der maximalen Strahlenbelastung VMB.
Referenzen
Zu den Kunden von GELA GmbH zählten im Bereich Laserschutz u.a.
- AUDI Ingolstadt
- BMW
- Fraunhofer Institut Aachen
- Laserzentrum Hannover
- Opel Rüsselsheim und Antwerpen
- SLV Halle
- Steyer in Graz
- Technische Universität Wien
- Technologiezentrum Nord
- Universität Bayreuth
- Universität Erlangen
- Vauxhall in Luton
- Volvo in Gent und Göteborg
- Volkswagen
Know How und Fertigungsübergabe
Am 1. Januar 2007 hat GELA GmbH das gesamte Know How sowie die Fertigung an die EDAG/FFT Systemtechnologie in Fulda übertragen und betreibt nunmehr das Kerngeschäft der Schweiß- und Lärmschutztechnik weiter.
Erwin Heberer ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von GELA GmbH jetzt als Berater für Lasersicherheit und konstruktiver Auslegung von Laserkabinen tätig. Seit 2004 ist Heberer der bundesweit einzige vereidigte Sachverständige für Lasersicherheit bei Lasern der Materialbearbeitung. In dieser Eigenschaft erstellt er Gutachten und berät Firmen bei der Planung und sicheren Auslegung von Laseranlagen. Zudem ist Heberer Mitarbeiter im Arbeitskreis AK841 Lasersicherheit und leitet dort den Unterarbeitskreis Hochleistungslaser. Ebenso ist er deutscher Delegierter im IEC TC76 für High Power Laser.
Mehr Informationen zur Lasersicherheit finden Sie unter: www.lasergutachten.eu
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